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Sonderausstellung Robert Kahn

Die letzten Jahre im englischen Exil

Nach den ersten Monaten im Exil nimmt Robert Kahn im April 1939 die Arbeit an seinem "Tagebuch in Tönen" wieder auf. Er komponiert die Nummer 212 seines opus magnum.

Das Leben im Exil gestaltet sich aber nicht einfach. Materiell ist zwar in Großbritannien für beide gesorgt, aber seine Frau und er leiden unter der Einsamkeit – eine Erfahrung, die auch andere aus Deutschland geflüchtete Menschen in der Fremde machen.

Tagebuch in Tönen Nr. 1160

Ein gutes Jahr vor seinem Tod, wohl im Spätsommer 1949, komponierte Robert Kahn Nummer 1160 des "Tagebuch in Tönen". Es wurde das letzte Stück des Zyklus’, aber es gibt keinen klaren Hinweis darauf, dass das ein geplantes Ende sein sollte. 

© Stiftung Mecklenburg, Aufnahme: Studio 2 tonstudios, Schwerin
Gesang: Sophia Maeno; Flügel: Maša Novosel

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kehrte Robert Kahn nicht nach Deutschland zurück. Er starb am 29. Mai 1951 im englischen Exil in Biddenden.

Bild
Foto: Reinhard Wulfhorst "Haus Obdach" nach der Brandstiftung, April 2024

Das Ende von "Haus Obdach"

Die Geschichte des "Haus Obdach" endete im April 2024 nach  Jahren der Nutzung als Jugendherberge und des Leerstandes. Es brannte in dem Haus; die Ruine musste schließlich abgerissen werden.

Buchtitel: Reinhard-Wulfhorst Idylle und Vertreibung-Robert-Kahn-in-Feldberg

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Reinhard Wulfhorst:
Idylle und Vertreibung - Robert Kahn in Feldberg

geöffneter Flügel im Hintergrund der Schriftzug Aus Liebe zu Mecklenburg

Impressum

Dank gilt Dr. Reinhard Wulfhorst für die Erlaubnis, seine Forschungen für diese Ausstellung zu nutzen, allen Bildgebern und Dr. Florian Ostrop für inhaltliche Unterstützung.

Kuratierung, Gestaltung, Umsetzung: Mathias Richter