Die Hoffnung fiel schnell ins Wasser
Dieses Wertpapier spiegelt ein Stück Bergbaugeschichte. In der Nähe von Lübtheen gingen zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwei Kalibergwerke in Betrieb. Die Förderung kam allerdings in den Jahren 1912/16 bereits wieder zum Erliegen, weil Wasser in die Schächte eingedrungen war. Nach dem Weltkrieg wurde die Kaligewinnung nicht wieder aufgenommen.
Ein Schachtstück auf Papier
Dieser Kux-Schein wies für seinen Eigentümer ein ideelles Stück an den Lübtheener Bergwerken aus, vergleichbar mit den Schiffsanteilen der Partenreederei, die im Raum Fahrzeugbau dieser Ausstellung thematisiert ist.
Auf dem Weg in die Wertlosigkeit
Datierungen zu den Eigentümerwechseln dieses Kuxscheins mit der Nummer 112 fehlen, doch kann angesichts der kurzen Betriebszeit der Schächte der Gewerkschaft Friedrich Franz vermutet werden, dass der letzte hier aufgeführte Eigentümer, Ministerialrat zu Heyden zu Ostorf bei Schwerin, mit der Aufgabe der Unternehmung sein Geld verlor.



