Schiffsmodell Passagierschiff MS VÖLKERFREUNDSCHAFT ex STOCKHOLM
- Maßstab: 1:100
- Länge: 163 cm
In der Nacht des 25.Juli 1956 kollidierte das schwedische Passagierschiff STOCKHOLM auf der Fahrt von New York nach Stockholm mit dem italienischen Luxusliner ANDREA DORIA. Als Folge der Kollision versank das italienische Schiff am nächsten Morgen im Atlantik. Vorher konnten jedoch alle Passagiere der ANDREA DORIA geborgen werden. An Bord der STOCKHOLM starben bei diesem Schiffsunfall fünf Besatzungsmitglieder.
1960 erwarb die DDR das 1956 havarierte und wieder in Stand gesetzte schwedische Passagierschiff STOCKHOLM für 20 Millionen schwedische Kronen. Nach dem Umbau zu einem Einklassenschiff für 568 Passagiere fuhr es nach Umbenennung als „Urlauberschiff“ VÖLKERFREUNDSCHAFT über die Meere. Es wurde aber auch ins Ausland verchartert, um Kosten zu decken.
Bereedert wurde das erste Passagierschiff der DDR durch die Deutsche Seereederei Rostock (DSR). Der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB) war für die Buchung der Passagierplätze zuständig.
Die VÖLKERFREUNDSCHAFT wurde im Januar 1985 verkauft, die Nachfolge als „Urlauberschiff“ der DDR trat das moderne Kreuzfahrtschiff ARKONA ex ASTOR an.
Für die VÖLKERFREUNDSCHAFT begann eine neue Ära als Kreuzfahrtschiff. Nach diversen Eigentümerwechseln, Umbauten und Umbenennungen blieb das Schiff - zuletzt unter dem Namen ASTORIA - bis 2020 im Einsatz und war damit das am längsten im Dienst befindliche Kreuzfahrtschiff der Welt.
Es wurde im August 2025 im belgischen Gent verschrottet.
Text: R. P.















