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Handwerk und Industrie | 1950 bis 2000 | Mecklenburg-Vorpommern

Glühlampe vom Leuchtturm Dornbusch

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  • Hersteller: RFT Berliner Glühlampenwerk (?),
    um 1960, Höhe: ca. 30 cm

Mit der Umrüstung des Leuchtfeuers auf Halogenmetalldampflampen gelangt die 2.000-Watt-Glühlampe ins Museum. Ursprünglich wird der Leuchtturm Dornbusch mit Petroleum und erst ab 1927 mit elektrischen Lampen befeuert. Um die Lampe dreht sich bei gleichbleibender Geschwindigkeit ein Prismenaufsatz. Für 0,8 Sekunden leuchtet das Licht auf, danach herrscht für 9,2 Sekunden Dunkelheit – das ist die „Kennung“ des Dornbuschs.

Gemeinsam mit den Leuchttürmen auf Møn, am Darßer Ort und auf Kap Arkona sichert der 1887/88 errichtete Leuchtturm Dornbusch die Schifffahrt in diesem Bereich der Ostsee. Der 1906/07 erbaute „Süderleuchtturm“ hingegen markiert die Einfahrt in das Gellenfahrwasser. Der Leuchtturm Dornbusch ist das Wahrzeichen Hiddensees und zieht jährlich ca. 50.000 Besucher an. Ihnen bietet sich ein weiter Blick über die Inseln Hiddensee und Rügen, nach Stralsund und sogar bis zur dänischen Insel Møn.

Text: J.L.

Das Originalexponat finden Sie hier:

Das Exponat bezieht sich auf:

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18565 Kloster / Hiddensee