Skipnavigation Virtuelles Museum zur Geschichte Mecklenburgs und Vorpommerns

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Schwerin

Stiftung Mecklenburg

Auf 250 Quadratmeter informiert die Stiftung in ihrer Dauerausstellung über die jüngsten 300 Jahre mecklenburgische Landesgeschichte.

Schleswig Holstein-Haus in Schwerin
Im Schweriner Schleswig Holstein-Haus zeigt die Stiftung Mecklenburg eine Auswahl ihrer Sammlung.
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Foto: Karl Christian Klasen Gesellschaft e.V. Karl Christian Klasen: Rapsfeld mit Bauernhäusern. Öl auf Leinwand um 1936

Aktuelle Sonderausstellung

Mecklenburger Landleben um 1900

Die Stiftung Mecklenburg zeigt ab dem 15. Juli im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus ihre neue Ausstellung „Mecklenburger Landleben um 1900“. Zu sehen sind hier Vergrößerungen eines seltenen Bildschatzes aus dem Jahr 1906. Sie entstammen einem opulenten Bildband, den Pächter und Schulzen aus der Region Güstrow für das Dienstjubiläum eines beliebten großherzoglichen Beamten zusammengestellt haben.

Die Aufnahmen dokumentieren die auf dem Land lebenden und arbeitenden Menschen, deren Nutztiere und nicht zuletzt die Gebäude von landwirtschaftlichen Betrieben unterschiedlicher Größe – vom Herrenhaus Rossewitz bis hin zur Büdnerei in Kirch Rosin. In ihrer geografischen Konzentration bieten sie eine rare Momentaufnahme aus dem Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin am Beginn des 20. Jahrhunderts.

Zeitraum: 15. Juli bis 1. November 2026

Kontakt

Stiftung Mecklenburg

Schliemannstaße 2
19053 Schwerin

(Eingang zur Ausstellung: Puschkinstraße)

Logo der Stiftung Mecklenburg
Logo der Stiftung Mecklenburg

Über die Stiftung Mecklenburg

Im Jahr 1973 wurde die Stiftung Mecklenburg durch Mitglieder der Landsmannschaft Mecklenburg gegründet. Sie ist eine rechtsfähige Institution privaten Rechts. Ihre Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Geschäftsräume befinden sich heute im Schleswig-Holstein Haus in der Schweriner Schelfstadt.

Von 1986 bis 2009 hatte die Stiftung ihren Sitz auf der Domhalbinsel in Ratzeburg; die Halbinsel gehörte mehr als 200 Jahre zu Mecklenburg-Strelitz.

In Jahren der deutschen Teilung war es das Kernanliegen der Stiftungsarbeit, die Erinnerung an das für viele nicht mehr erreichbare Land Mecklenburg wachzuhalten. Das Bundesland Schleswig-Holstein engagierte sich stark für dieses Anliegen.

Durch das Zusammentragen von Erinnerungsstücken an die Heimat erwuchs in der Stiftung eine  Sammlung mecklenburgischen Kulturerbes, die neben Gemälden, Büchern und Trachten, auch Gutshausmobiliar, eine umfangreiche Postkartensammlung und anderes umfasst.
Die Sammlung wird durch gezielte Erwerbungen und Schenkungen laufend erweitert.
Die Förderung der Mecklenburger Identität durch Sammlung, Erhalt, Pflege und Vermittlung mecklenburgischen Kulturguts ist Satzungszweck der Stiftung Mecklenburg.

Im Mai 2007 beschloss der Stiftungsrat den Umzug der Stiftung Mecklenburg aus dem Haus Mecklenburg in Ratzeburg nach Mecklenburg-Vorpommern: Seit 2009 ist die Stiftung Mecklenburg in der Landeshauptstadt Schwerin ansässig.